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Eine
AirshoWWings-EXTRA kommt zur Landung. Flugzeugbauer um Walter Extra
sind von der Maschine begeistert. Das
1:3-Modell ist an Detailtreue auch kaum
noch zu übertreffen. Selbst die Profile
wurden vom großen Vorbild übernommen.
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Das
nach eigenen Zeichnungen
gebaute Modell - Christian Schweizer
sprach von der besten Dokumentation der
EXTRA-230 - ist hier mit einem 80-er Boxer ausgerüstet. Die
Power reicht für ein realistisches
Airshowprogramm.
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Die beiden
Aresti-Symbole hinter Schweizers Namenszug
sind übrigens zwei gerissene Rollen. Das
machte er nur bei besonders
"freudigen Anlässen"! |
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Die
'230' in einem langgezogenen "Low
Pass". Nicht immer sind es die ausgefeilten
Kunstfugfiguren, die die Zuschauer beeindrucken. Mit der richtigen Optik und
dem
passenden Sound werden auch tiefe Vorbeiflüge
zu einem beeindruckenden Augen- und Ohrenschmaus.
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Die
'230`" macht auch schon am Boden
einen hervorragenden Eindruck. Die
Kabinenhaube lässt sich originalgetreu öffnen.
Die Instrumente haben richtige Zeiger und
sind mit glasklarem Acrylglas
verschlossen. Ein durchsichtiger Schauschlauch, rechts am
Instrumentenbrett, zeigt , wie beim
Original, spartanisch aber sicher, den
aktuellen Tankinhalt an.
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Die
Oberflächenstruktur sieht verdammt echt
aus. Die gesamte Vorderpartie ist aus
Blech. Scharniere, Nieten und
Kreuzschlitz-Schrauben sind da, wo sie
auch hin gehören. An den Leitwerken sind
die Knoten und Zackenbänder gut zu
erkennen.
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Über
die originalgetreu platzierte Tankklappe lässt
sich die "Zwodreissig" sehr
realistisch betanken. Ein
Vorspiel für die kommende Show!
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Durch die
seitlichen Sichtfenster sieht man den
Gitterrohr-Rahmen. Er ist an
den richtigen Stellen mit der
Außenhaut verschraubt. Das sieht
nicht nur echt aus, es bringt der
Zelle auch jede Menge Festigkeit.
(Titelbild SCALE, Heft 12)
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Hier
der lackierfertige Rumpf. Die Cowling und
der obere vordere Bereich, bis hin zur
Kabinen-Hinterkante, sind aus Alublech.
Der Rest ist aus GFK. Die beiden
Cowlingklappen hängen an maßstabsgetreuen
Scharnierbändern und lassen sich auch
richtig öffnen. Ein Vorteil, der sich bei
kleineren Arbeiten am Triebwerk wirklich
bezahlt macht. Gut zu erkennen ist auch
die Tankklappe, über die später die
Treibstoff- und Rauchöltanks befüllt
werden können.
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Auch
die Oberflächenstruktur der GFK-Sektionen
ist so realistisch wie möglich gestaltet.
Dazu wurde das Urmodell des Rumpfes, in
den später sichtbaren GFK-Bereichen, mit
Blech beplankt, so dass sämtliche Nieten
und Blechstöße des Originals dann auch
beim Modell vorhanden sind. In die
abgeformten Sitze der
Kreuzschlitzschrauben werden später echte
Schrauben gedreht. Das Foto zeigt das
Urmodell, bereits in der Haupttrennebene
der mehrteiligen Form liegend, kurz vor
dem Abformen. |

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Besondere
Detailtreue steckt im gesamten
Cockpit-Bereich. Auch der Kabinenrahmen
ist aus Blech und maßstabsgetreu auf die
glasklare Macrolonhaube genietet. Hier
muss äußerst präzise gearbeitet werden,
sonst sitzt das Teil später nicht
passgenau auf dem Rumpf. Diese Prozedur
nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch....
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...das
Ergebnis kann sich aber sehen lassen und
entschädigt später für die ganze Mühe.
Gut zu erkennen ist auch das markante
Tragflächenprofil. Das MA15 hat praktisch
keine Wölbung und prägt dadurch maßgeblich
die Optik der gesamten Maschine. Die
Übernahme
auf das Modell war deshalb unumgänglich.
Trotz vieler Bedenken haben wir es gewagt
und der Erfolg gab uns Recht - Die
EXTRA flog auf Anhieb hervorragend!
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Die
Übertragung, selbst kleinster Details,
spielt für den Gesamteindruck eines
SCALE-Modells eine nicht zu unterschätzende
Rolle. Wird zu viel (vermeintlich
Unwichtiges) weggelassen, kann das
Endresultat sehr unbefriedigend sein.
Obwohl man der festen Überzeugung ist,
wirklich alles richtig gemacht zu haben,
sieht der Vogel dann trotzdem steril und
nicht annähernd originalgetreu aus. |
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Genau
aus diesem Grunde realisierten wir
kompromisslos auch scheinbar
"unwichtige" Details. So sind
die Propeller-Durchbrüche der
Spinnerhaube eben gebördelt und nicht
einfach glatt, so wird sie von zwölf
Kreuzschlitzschrauben auf der Alunabe
gehalten und nicht mit einem zentralen
Bolzen fixiert! Ein Propellerwechsel nimmt
so zwar viel Zeit in Anspruch, kann sich
dadurch aber der Kategorie TAE (Total
Airotisches Erlebnis) zuordnen lassen!
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Technische
Daten der AirshoWWings-EXTRA: |
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Maßstab
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1:3
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Spannweite
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2,47m
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Länge
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1,94m
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Bauweise
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gemischt
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Rumpf
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GFK,
in Teilbereichen Bleche
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Leitwerke
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GFK
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Seitenruder
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stoffbespanntes
Fachwerk
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Fahrwerksbügel
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GFK/CFK
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Tragfläche
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Styro-Furnier-GFK
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Motor
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z.B.
3W80 (reicht ohne Reso)
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Gewicht
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13kg
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Rauchanlage
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KAVAN-Pumpe
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In
der Edelschmiede von Walter Extra in
Dinslaken entstand das manntragende
Vorbild , die später von BELGA-team
gesponserte "00-PAB".
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Die
hier noch nagelneue Maschine wartet, im
Hangar des Flugfeldes Budweis (damals
CSSR), auf der Kunstflug-EM 1985, auf
ihren ersten großen Auftritt . |
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Auch
Christian Schweizer flog viele Jahre eine
EXTRA230. Die Cowling wurde von ihm später
aerodynamisch modifiziert. Die
Flugeigenschaften sollen sich danach
merklich verbessert haben. Außerdem sieht
das Ganze noch sehr harmonisch aus. Ein
besonderer SCALE-Leckerbissen für
Liebhaber von seltenen Unikaten!
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Nur
vom Eintrittsgeld lässt sich eine teure
Airshow-Maschine nicht unterhalten.
Deshalb werden oft Sponsoren gesucht, die
wenigstens einen Teil der immensen
Betriebskosten übernehmen. Aus diesem
Grunde gab es, auch für die EXTRA230,
viele, sich häufig wechselnde
Bemalungs-Varianten. Neben dem wohl schönsten
Layout einer EXTRA-230, dem der Belga-team
Variante, ist die von JAGUAR gesponserte
Version Brian Lecombers ebenfalls eine
Augenweide.
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Technische
Daten des Originals |
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Die
EXTRA-230 ist ein Mitteldecker in
Gemischtbauweise. Der Rumpf besteht aus
einem Stahlrohr-Verband, der unter
Schutzgas verschweißt ist. Im vorderen
Bereich ist er mit Blech beplankt. Der
hintere untere Teil ist mit Stoff
bespannt. Die Tragfläche basiert auf
einem durchgehenden Kiefernholm mit
Holzrippen. Sie ist über die gesamte Fläche
mit Sperrholz beplankt. Quer-, Höhen- und
Seitenruder sind mit Stoff bespannt.
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Spannweite
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7,40m
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Länge
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5,82m
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Höhe
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1,73m
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Profil
TFL (Root)
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MA15
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Profil
TFL (Tip)
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MA12
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Profil
HLW
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flaches
Fachwerk
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EWD
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0°
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Ruderausschlag
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±26°
alle Ruder
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Motor
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Lycoming
AEIO-260A1E (200PS)
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Steigrate
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15m/s
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Rollrate
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320°/sek.
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Lastvielfaches
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±10g
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Vmin
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72km/h
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Vmax
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407km/h
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Leergewicht
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440kg
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Hier
demonstriert der
US-Amerikaner Clint Mc Henry den - für
damalige Verhältnisse enormen - Leistungsüberschuss
der EXTRA-230. Wie viele seiner Fliegerkollegen,
so posiert auch Mc
Henry gerne vor einer Kamera! |
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