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  Rita&Klaus Bräuer

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*) Da kann man ja auf keinen grünen Zweig kommen!

 

 

Bei kleineren Reparaturen fackelt sie nicht lange! Rita  gehört wohl zu den selten Mädels dieser Erde, die sich der prickelnden Atmosphäre eines Flugplatzes kaum  entziehen können und drängeln, wenn der Besuch eines solchen schon lange wieder mal  überfällig ist. Als meine strengste Kritikerin,

holt sie mich oft auf den Teppich der Tatsachen zurück, zum Beispiel dann, wenn ich gerade mal wieder dabei bin, mich im Maßstab des neuen Projektes total zu vergreifen oder mich  anschicke, zum wiederholten Male jenes halsbrecherische Manöver zu fliegen, das mich schon mal den ganzen Werkstattwinter gekostet hatte.

Bodenpersonal

Fliegende Truppe

Historisches

Erste "urkundliche Erwähnung"! Dritter Platz bei der Schülermeisterschaft im Freiflug der Region Dresden-Land im Jahre 1960. Pünktlich zum 10. Geburtstag erfüllte ich somit eine der Aufnahmebedingungen und wurde in die AG Flugmodellbau meiner damaligen Heimatstadt Radeberg aufgenommen. 


Sieben Jahre später mit einem selbst    konstruierten Freiflug-Modell der Klasse F1A (damals A2). Die dabei gesammelten Erfahrungen werden sich in den Folgejahren, auch für die Königs-Klassen des Modellflugs, als äußerst nützlich erweisen.       


Die ersten Gehversuche in RC wurden mit einem modifizierten "Pluto" gemacht. Mit seinen gerade mal drei Ellen Spannweite und einem giftigen 2,5 Kubiker als Antrieb war das waffenscheinträchtige Teil eher fürs Pylonrennen als für den blutigen Anfänger  geeignet. Das Unvermeidliche nahm dann auch meistens schon  unmittelbar nach der ersten Kehrtkurve seinen Lauf. Nämlich dort, wo urplötzlich aus rechts links und aus links rechts wird, sich die Drehzahl des Treiblings wie von Geisterhand erhöht und mit dem Dopplereffekt eines näher kommenden Geschosses vermischt.  Wenn dann, kurz nach dem unausweichlichen Aufschlag, die noch brüllende Wolke aus Balsa, Moosgummi und Propellerblättern schlagartig verstummt und Sekundenbruchteile später in sich zusammen fällt, dann wird dir klar - irgend etwas muss wieder mal schief gelaufen sein.



 

Schließlich biss ich mich durch, beherrschte den "Pluto" irgend wann mal in allen Fluglagen, flog freiwillige Loops und  waagerechte Landungen.

Endlich konnte auch ich nun, pfeifend abwischend statt deprimiert einsammelnd,  wieder von herrlichen neuen Projekten träumen.



Und diese wurden alsbald angegangen. Querruderfliegen war die nächste Herausforderung. Eine nachgebaute Graupner ASK-14 brachte uns da einen Schritt weiter, zur damaligen Traumklasse F3A. 

Natürlich ging auch hier nicht alles glatt. Das Bild oben zeigt eine Quick-Fly nach dem Ausfall des HR-Kanals.


Pylonrennen erschien uns damals als eine der am fairsten bewerteten Wettkampfklassen im Modellflug überhaupt. Zeit ist nicht bestechlich - dachten wir. Denkste! Auch hier ist es wie bei den anderen subjektiv bewerteten Sparten. Will Jemand die gegnerische Mannschaft bevorzugen, wird die Fahne am Pylon schon mal etwas früher nach unten gerissen. Das war's dann. Für uns aber war stets die Teilnahme entscheidend. Ein Wochenende mit Gleichgesinnten, Fachsimpeln, Erfahrungen austauschen, Kameradschaft pflegen, das war schon immer das, was wir suchten.

Wolfgang Dohne (links), ehemals Weltmeister in der Klasse F1B und Klaus Bräuer vor dem Ergebnis eines Wettkampfwochenendes Anno 1984 in Herzberg. Dass das Pylonracing eine  materialintensive Angelegenheit ist, haben wir ziemlich schnell begriffen! In der Hecktick des Gefechts kommt es nicht selten vor, dass sich Modelle, bei über zweihundert Sachen, in der Luft berühren, durch Propellerschlag gegenseitig zerhäckseln um dann, wie bei einer Konfettiparade, lautlos vom Himmel rieseln.   



Original oder Modell? Diese abgegriffene Frage könnte man sich hier tatsächlich stellen. Selbst der Insider wird Mühe haben hier das Modell zu erkennen. Die Original DM-WQL war Teil einer ganzen Flotte von ZLIN-Flugzeugen, die damals für den  DDR - Kunstflug eingekauft wurden. Wegen der bildschönen Bemalung stand sie auch Pate für mein zweites ZLIN-Projekt.

Deshalb suchten wir nach anderen Herausforderungen. Möglichst nahe am Original zu bauen, das stellte sich alsbald als meine eigentliche Passion heraus. Mein erstes SCALE-Projekt, war eine ZLIN-526AFS. Als  Vorbild diente das 1970 in Brünn erstmals ausgestellte Typen-Muster. Das Modell wurde aus einem Dreiseitenriss heraus konstruiert und war größten Teils aus Holz gebaut. 


Der "Spinks Akromaster" im Maßstab 1:4 ist wiederum aus einem Dreiseitenriss heraus  entstanden. Diesmal wurden einige Negativformen angefertigt, um z.B. die crashanfälligen Baugruppen, wie Cowling und Radverkleidungen  jederzeit wieder nachmachen zu können!  



haben wir die schon lange geplante EXTRA-230 mit sämtlichen Formen und Hilfsmitteln in einer Hau-Ruck-Aktion realisiert. Im Januar begonnen, stand sie ende April fix und fertig auf der Piste und konnte gerade noch rechtzeitig für das SCALE-Titelbild  abgelichtet werden. Peter Hartwig, Chefredakteur von SCALE, wollte meinen Dreiseitenriss veröffentlichen und die Maschine, quasi  als Abrundung der kompletten Dokumentation, auf die Titelseite bringen. Zum damaligen Zeitpunkt existierte überhaupt nichts Brauchbares an Risszeichnungen. Deshalb hatte ich mich notgedrungen selbst ans Zeichenbrett setzen müssen. Dem Peter muss die Zeichnung wohl gefallen haben, denn er engagierte mich fortan für eine ganze Reihe weiterer SCALE-Projekte! 


 

 

wurde ich zum ersten Mal meinem "Do It Yourself-Grundsatz"  untreu. Ich erlag dem Reiz der wunderschönen kanadischen "Beaver" und ließ mich dazu verleiten, ein  Baukastenmodell von "Fiber Classics" zu bauen und für die FMT zu testen.  Es war sicher die Erfahrung wert, zu sehen, wie Andere es machen und es gab bestimmt auch das eine oder andere Ahaerlebnis. Aber sonderlich befriedigt hat mich die Sache nicht.

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   Roll out! Das mit viel Liebe lackierte Modell rollt zum Jungfernflug!

Mitte der neunziger Jahre lief uns im Elsaß ein schrottreifer Citroen HY über den Weg. Ein SCALE-Objekt besonderer Art. Der Maßstab 1:1 reizte besonders und es war außerdem die buchstäbliche Liebe auf den ersten Blick. Wir mussten das Auto um jeden Preis haben und bekamen es schließlich  auch. 

Seitdem werkeln wir jede freie Minute an ihm herum. Nichts war gut genug! War etwas gerade mal  mühselig restauriert, fanden wir das passende Neuteil original verpackt auf einem Oldtimermakt in Frankreich! Wer kann da wiederstehen? Noch in 2004 soll das lange erwartete "Roll Out" erfolgen. Ein prachtvolles Auto mit einzigartigem Charakter geht der Vollendung entgegen!

 

Neue Projekte

Links, das ist das Original unseres neuen Projekts, eine Z-37-A2 "Cmelak", gebaut in der ehemaligen CSSR. Ein Wahnsinns-Vogel! Die einsitzige Version fand im großen Stil im Agrarbereich der DDR Verwendung. Insgesamt wurden 243 Maschinen gekauft, davon ganze 15 Stück in der zweisitzigen Version. Diese, vor allem für die Pilotenausbildung vorgesehenen Exemplare sind heute nur noch selten anzutreffen und meistens in private Hände gegangen. Eines davon haben wir vor Kurzem in der Nähe von Berlin aufgestöbert. Über 70 Fotos wurden geschossen und und eine halbe Stunde Videoscanning absolviert. Das müsste reichen, ein total lebendiges Abbild der "Cmelak" im Maßstab 1:3 auf die schönen langen Storchenbeine zu stellen.

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Im Frühjahr 2004 soll der neue 5-Stern von 3W auf den Markt kommen. Das Triebwerk passt saugend unter die Cowling der Z-37 und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt!

Technische Daten

Bezeichnung: 3W-256STR5/4T
Hubraum: 256ccm
Leistung: 20 PS/ 14kW
Gewicht: 6800g
Zündung: 4,8V
Propeller: 36x14 bis 36x18
Preis: noch keine Angaben!

 

So sind wir zu erreichen

 


AirshoWWings
Klaus-D. Bräuer
D-76530 Baden-Baden

e-mail: best@airshowwings.com
Tel: 07221 29 01 17
Mobil: 0175 51 444 07

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